Der Falstaff und der Tschick

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Die Oper Graz bringt den "Falstaff“ auf die Bühne, im Next Liberty ist eine Romanadaption von "Tschick“ zu sehen

Sir John Falstaff ist dick, trinkfreudig, sinnenfroh und chronisch verschuldet. Um seine finanziell prekäre Lage zu entspannen, macht er zwei wohlsituierten, lustigen Weibern von Windsor Avancen“. Die Oper Graz versteht es, einem Gusto auf Verdis Oper "Falstaff“ zu machen.

Die 1893 uraufgeführte Oper wird von dem jungen Regisseur Tama Matheson in Szene gesetzt, ganz besonders an diesem Stoff würde ihn der "Zusammenprall zweier Welten“ interessieren. Zum einen die "spießbürgerliche Enge der ‚Windsor-Gemeinde‘“, zum anderen das "sinnenfrohe Reich der Fantasie“ von John Falstaff.

Sir John Falstaff macht aber in der Annäherung an die beiden Damen keinen geringen Fehler: Er schreibt ihnen identische Liebesbriefe, sie wollen ihm dafür eins auswischen. Der englische Bariton James Rutherford und das Ensemblemitglied Davis McShane geben den Falstaff, Johannes Fritzsch


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