Wien wächst. Aber    wie! Aber wie?

Falter & Meinung | Gastkommentar: Christoph Chorherr | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

Die Bundeshauptstadt erlebt ihre zweite Gründerzeit. Nun muss die Stadtplanung aus der Vergangenheit lernen

Im Jahr 1880 lebten in Wien 1,1 Millionen Menschen. Nur 40 Jahre später waren es mehr als zwei Millionen. Die Bausubstanz dieser Epoche, der "Gründerzeit“, prägt Stadtbild und Lebensgefühl Wiens bis heute. "Wien um 1900“ ist ein kultureller Mythos. Es gab jedoch auch brutale Schattenseiten der kosmopolitischen Weltstadt: Armut, Ausbeutung, massive Ungleichheit prägten das Bild.

Es ist dem Falter zu danken, mit der letztwöchigen Titelgeschichte darauf hingewiesen zu haben, dass wir seit einigen Jahren wieder in einer Art Gründerzeit leben.

Allein seit dem letzten Jahr leben in Wien um 24.255 Menschen mehr. Wien gehört zu den am stärksten wachsenden Städten Europas.

Im Bewusstsein der Bevölkerung, aber auch vieler Medien sind diese Transformation und damit einhergehende Fragen aber noch nicht angekommen: Wenn Wien in den nächsten 20 Jahren die zweitgrößte "Stadt“ Österreichs

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