Fesseln für die Datenkrake

Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

Gefällt Facebook gar nicht: Europäische Politiker arbeiten am schärfsten Datenschutzrecht, das die Welt je gesehen hat

Facebook lernt das Fürchten. In Brüssel arbeiten Politiker an einem bahnbrechenden Dokument, das den Datenschutz in ganz Europa stärken würde. Von einem "Recht auf Vergessen“ und hohen Geldbußen ist in der "Datenschutz-Grundverordnung“ zu lesen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, könnte bis zu zwei Prozent seines weltweiten Umsatzes als Strafe zahlen. Kein Wunder, dass nun scharenweise Lobbyisten ausströmen und Firmen wie Facebook brüskiert Stellungnahmen verfassen. Es geht ans Eingemachte - nämlich an das Geschäft mit den Daten.

Vieles ist gar nicht neu, was in der Datenschutzverordnung steht. Streng genommen gibt es ein "Recht auf Vergessen“ längst: In Europa sind Unternehmen bereits verpflichtet, private Daten ihrer User zu löschen, wenn diese nicht mehr benötigt werden oder wenn der User seine Zustimmung zur Speicherung zurückzieht. Nur halten


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