Morgenstund hat Schlaf im Mund

Stadtleben | Weckruf: Birgit Wittstock | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

Aufstehen, aufstehen! Warum für Kinder ein ritualisierter Start in den Tag so wichtig ist

Man muss kein Kind sein, um das frühmorgendliche Aufstehen als Übel zu empfinden, bloß als Erwachsener erschließt sich einem die unumgängliche Notwendigkeit eher. Man hat sich längst in den Alltagstrott gefügt. Kinder sind da anders, manche tun sich schwer mit der frühen Tagwache und der morgendlichen Eile: Ließe man sie gewähren, viele würden sich morgens gleich nach dem Aufwecken wieder ins Bett verkriechen und weiterschlafen.

"Weckrituale sind für Kinder sehr wichtig, so wie Rituale generell für sie von ganz grundlegender Bedeutung sind“, sagt Heidemarie Lex-Nalis, Kindergarten- und Hortpädagogin und Mitglied der Bildungsplattform Educare. Ihr eigener Sohn habe sich nach dem Wecken allmorgendlich im Nachthemd und mit einer Schüssel Haferflocken mit Milch zurück ins Bett verzogen und den Tag dort langsam angehen lassen.

"Jedes Kind hat seinen eigenen Morgenrhythmus, bei manchen ist


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