Gib Pfötchen, Jacke Wolfshaut!

Stadtleben | Stilkritik: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

Die Welt teilt sich in zwei Fraktionen: Daunenträger und die mit den Jack-Wolfskin-Jacken

Funktionskleidung im urbanen Raum - ganz sensibles Thema. Also in Zeiten, in denen nichts mehr schön sein darf, sondern alles irgendwie praktisch sein muss. Weshalb sogar in der Wiener Innenstadt die Menschen im Winter mittlerweile auf feinstes Tuch verzichten und stattdessen wie für die Himalaja-Expedition ausgerüstet durch die Gegend rennen (wenn sie nicht feuchtglänzende Daunenjacken eines französischen Modehauses tragen).

Nun hat es ja seine Vorteile, bei Minusgraden und einem Meter Neuschnee auch im Stadtzentrum richtig angezogen zu sein, also warm und wasserfest. Das erklärt aber noch nicht, weshalb jede und jeder Zweite mit einer Multifunktionsausrüstung des Outdoor-Bekleidungs-Herstellers Jack Wolfskin ausgestattet ist. Wer ist überhaupt dieser Jack?

Der Name Jack Wolfskin ist erfunden. Das Unternehmen wurde Anfang der 1980er-Jahre in Deutschland gegründet, Jacken und Ausrüstung werden


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