Basics  

Manche Würste hassen Wasser, andre mögen’s einfach nasser

Grundkurs Kochen (182)

Stadtleben | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

In der ersten Folge unseres Kurses für Küchenbasiswissen haben wir ein Butterbrot geschmiert. Also, wir haben geschrieben, wie so was geht. Das war lustig, aber auch nützlich, zumindest für manche unbedarften Zeitgenossen. Mittlerweile sind wir vielleicht ein bisschen elaborierter geworden oder auch: abgehoben. Weshalb es diesmal wieder um etwas gehen soll, das "eh jeder kann“. Frankfurter Würstchen nämlich, und wie man sie heiß macht.

Mikrowelle ist eine ganz schlechte Idee. Denn erstens gibt’s in der Falter-Kombüse gar keine Mikrowelle und zweitens ist jemandem, der Würstchen in der Mikrowelle heiß macht, echt nicht mehr zu helfen (solche Leute bereiten auch Tee in der Mikrowelle zu). Zudem bringt man sich auch ums Wurstwasser.

In einem großen Topf bringen wir reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen. Salzwasser deshalb, damit sich keine Geschmacksstoffe aus dem Würstel lösen können. Dann reduzieren wir die Hitze und legen die Frankfurter hinein. Das Wurstwasser darf auf keinen Fall mehr sprudelnd kochen, sondern sollte nur noch simmern - ansonsten platzen die Würstchen unschön auf. Im offenen Topf zehn Minuten ziehen lassen und vielleicht einmal umdrehen.

Serviert werden die Würstel traditionell mit scharfem Senf und frisch geriebenem Kren und Scheibenbrot dazu. Gekocht und nicht gebraten sind übrigens nicht nur Frankfurter ideal; auch Weißwürste sind hier sehr beliebt. Zu denen gibt’s dann aber nur süßen Senf. cw


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