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Stadtleben | aus FALTER 04/13 vom 23.01.2013

Ein Mantra, das hier seit Jahren gebetet wird, lautet: Tapas sind super, Tapas sind der Sinn des Lebens, Tapas gehört die Zukunft. Es gibt kaum ein Essen, das beschwingter und heiterer ist als die spanische Kleinportion, die man traditionell am späteren Nachmittag (Abendessen gibt’s in Spanien ja selten vor 22 Uhr) zu sich nimmt. Roh, gekocht, gebraten, Fleisch, Fisch, Gemüse, Wurst, Käse, fest, cremig, flüssig - alles wurscht, solange es nur lustig und vor allem klein dimensioniert ist. Als Heimat der Tapas gilt Sevilla, mittlerweile hat aber jede Region ihre eigene Tapas-Kultur entwickelt. In Wien lässt man sich am besten hier auf das Thema ein:

Bodega Marqués Über lange Jahre Wiens erste Adresse in Sachen Tapas und Raciones, nicht zuletzt, weil man sich ein bisschen bei Santi Santamaria in Barcelona inspirieren ließ. Immer noch sehr gut, großes Sortiment an Tapas-Klassikern und ein paar Spezialitäten. Tolle Weinkarte.

1., Pariserg. 1, Tel. 01/533 91 70, Mo-Sa 17-1, So, Fei

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