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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 05/13 vom 30.01.2013

Das ist doch ziemlich gestört. In New York haben nun etliche Lokale ein Fotoverbot verhängt, weil ihnen das ständige Geknipse nicht behagt. Angeblich stört es andere Gäste, wenn jemand am Nebentisch sein Essen fotografiert. Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren sind Foodblogs und Onlinedienste sehr populär geworden, auf denen Menschen ihre Erlebnisse im Gasthaus dokumentieren.

Okay, es kann tatsächlich nervig sein, wenn ein Gast neben einem herumblitzt. Nur generell jegliches Fotografieren zu verbieten ist total bescheuert. Ich selbst bin passionierte Essensgeherin und nutze den Webdienst Foodspotting, um all meine Restaurantbesuche anschaulich festzuhalten. Da geht es schließlich um Transparenz: Wer für sein Essen zahlt, soll die Qualität und Attraktivität der Speisen auch ablichten dürfen. Den Wirten sei in Big-Brother-Manier gesagt: Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu befürchten! F


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