Technik  Dinge, die uns brauchen

Das Durchschnittshandy

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 05/13 vom 30.01.2013

Bei Smartphones gibt es mittlerweile eine solide Mittelklasse. Die Geräte sehen alle irgendwie ähnlich aus und können das Gleiche. Das ist ziemlich langweilig. Der Vorteil ist allerdings: Man kann als Käufer auch nicht viel verkehrt machen. Zu dieser VW-Passat-Kategorie unter den Mobiltelefonen zählt etwa das HTC Desire X. Für 299 Euro bekommt man ein sehr ordentliches, kompaktes Android-Gerät mit einem 4-Zoll-Display.

Das Kunststoffgehäuse wirkt nicht besonders hochwertig, dafür liegt das Gerät ganz gut in der Hand. Dank Kunststoffverarbeitung gibt es immerhin einen wechselbaren Akku, was bei Smartphones nicht mehr selbstverständlich ist.

Der Dualcore-Prozessor bietet ausreichend Geschwindigkeit für Android. Die hauseigene "Sense“-Oberfläche kann an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden, also etwa für Büro oder Freizeit. Dazu gibt es eine brauchbare 5-Megapixel-Kamera mit Serienbildmodus. Leider fehlt eine Frontkamera für Videotelefonate, ein Nachteil etwa für Skype-Nutzer.

Recht bescheiden ist auch der Speicher mit vier GB, von denen sich nur ein GB frei nutzen lässt. Eine der Stärken des Desire X liegt dafür im konventionellen Telefoniebetrieb: In Tests wurden immerhin ziemlich ordentliche Gesprächszeiten von bis zu zehn Stunden gemessen. Insgesamt gibt es wenig starke Argumente für das Desire X. Das Stärkste ist: Es gibt kein starkes Argument dagegen. F


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