Unten ohne!

Stadtleben | Recherche: Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 05/13 vom 30.01.2013

Was kommt an Babys Hintern: Einweg-, Mehrweg- oder überhaupt keine Windel?

Sabine Kampmüller wird es wieder tun. Wenn sie im Mai ihr drittes Kind auf die Welt bringt, sind die Windeln schon da - sie haben bereits die Geschwister getragen. "Es ist Gewöhnungssache“, meint sie gelassen auf den Einwand, die Stoffwindeln würden doch stinken, wenn man sie aus dem Kübel mit Deckel in die Waschmaschine befördert.

"Im Winter stelle ich den Kübel auf den Balkon. Dann muss man zwar vor dem Waschen warten, bis sie aufgetaut sind, um nicht schon wieder Energie zu verschwenden, aber sie riechen weniger. Man kann sie aber auch in Wasser mit einem Schuss Essig legen.“

Da gibt es doch diesen Dienst, der schmutzige Windeln abholt und dann frisch gewaschen an die Wohnungstür liefert! Mit dieser Geschichte reagieren immer noch viele Menschen, wenn die Rede von Stoffwindeln ist. Dabei wurde dieser Service schon vor Jahren eingestellt, weil Eltern es vorzogen, Windeln selbst zu waschen.

Haben Stoffwindeln


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