Fotografie  Kritik

Die Rätsel der Österreichischen Fotografie

Lexikon | aus FALTER 06/13 vom 06.02.2013

Seiichi Furuya: "Gravitation“, 1982-1985

Die Ausstellung "Fotos - Österreichische Fotografien von den 1930ern bis heute“ ist, anders als der Titel vermuten lässt, nicht didaktisch. Die aus mehreren öffentlichen Sammlungen zusammengestellte Auswahl verzichtet auf eine chronologische Reihung oder eine Ordnung nach Produktionsfeldern. Es sind Einzelbilder von Bildjournalisten wie Franz Hubmann und freien Fotokünstlern wie dem Grazer Seiichi Furuya zu sehen. Aus einem Installationskontext stammende Bilder der Wiener Künstlerin Dorit Margreiter hängen neben anonymen Fotos. Schön und rätselhaft. Die Kuratoren Severin Dünser und Axel ließen das weg, was für die Interpretation von Fotografie wesentlich ist, den Kontext ihrer Entstehung. Eine sehr künstlerische Entscheidung. MD

21er Haus, bis 5.5.


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