Kleinanzeiger  Menschen hinter Inseraten

Trauermarsch in c-Moll

Pianist bietet Flügel zum Kauf an. Das Herz ist ihm dabei schwer

Lexikon | aus FALTER 06/13 vom 06.02.2013

Blüht auf, wenn er das Publikum musikalisch unterhalten darf: Michal Bialk, Pianist

Ich spiele Klavier, seit ich denken kann“, sagt Michal Bialk. Bei der Oma stand ein Flügel, bei den Eltern ein Klavier. In seiner Familie gehörte es einfach dazu, gemeinsam zu musizieren. Faszinierend findet er, dass man mit ausreichend Gefühl erstaunlich viel unpianistische Klänge aus dem Klavier herausholen könne: delikat und federleicht gespielt, klinge es wie die Laute, bei mehr Intensität wie die menschliche Stimme. "Ich finde das großartig!“, sagt Bialk. Wenngleich sich der Pianist auch für andere Bereiche wie Moderne Kunst, Politik, Wirtschaft interessiert, stand es für ihn nie zur Debatte, einen anderen Beruf auszuüben. Denn Musik sei für ihn der einzige Weg, sich künstlerisch auszudrücken: "Es wäre närrisch, darauf zu verzichten.“ Bialk, der im vergangenen Jahr erstmals als Solist mit dem Wiener Staatsballett und dem Orchester der Wiener Staatsoper auftrat, hat nach eigenen


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