7 Sachen, die Sie über das FASTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 06/13 vom 06.02.2013

Fasten? Tut das heutzutage überhaupt noch jemand?

Sowieso! Im Gegenteil: Das Fasten erlebt gerade wieder einen neuen Aufwärtstrend. Abstinenz im Überfluss, das Hungern vor den übervollen Tellern ist in.

Was bedeutet fasten? Kommt das vom Wort fast? Also eben nur fast essen?

Nein, mit dem Wort fast wie beinahe hat fasten etymologisch gar nichts zu tun. Fasten kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie festhalten.

An Fastenregeln festhalten?

Zum Beispiel.

Und wann fastet man nun?

Das kommt ganz darauf an. Etwa ob es ein religiös motiviertes Fasten ist oder Heil- oder Trauerfasten, ob es rein gesundheitliche oder spirituelle Hintergründe hat. Je nachdem gibt es unterschiedliche Regeln.

Bei den Katholiken beginnt ja nun die Fastenzeit, oder?

Richtig. Die Christen fasten nun 40 Tage bis Ostern, was an Jesus erinnern soll, der angeblich diese Zeit fastend und betend in der Wüste verbrachte. Auch im Judentum gibt es verschiedene Fasttage, und der Islam hat mit dem Ramadan einen ganzen Fastenmonat.

Was darf man beim Fasten nicht essen?

Im Grunde gilt: keine Genussmittel, kein Alkohol, kein Fleisch. Je nachdem, wie genau man es nimmt, wird entweder ganz darauf verzichtet oder bloß eingeschränkt.

Das klingt gesund!

Wenn man es nicht übertreibt und vor allem wenn man viel Flüssigkeit zu sich nimmt, ist Fasten definitiv gesund und entschlackt ja angeblich.


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