Grün ist die Farbe der Hoffnung

Stadtleben | Analyse: Johann Skocek | aus FALTER 06/13 vom 06.02.2013

Green Event Ski-WM: viel Marketing, wenig Nachhaltigkeit

Derzeit dient das Tauern-Städtchen Schladming als größte Partymeile des Landes. Der erhöhte Umsatz an Testosteron, Bier, Abgasen und Abfällen ist das Lebenselixier der Ski-WM. Patriotische Auswirkungen auf die Innenwelt der Österreicher werden begrüßt. Folgen für die Umwelt werden bestmöglich vermieden. Wo Hunderttausende unter ungeheurer Entwicklung von CO2 zusammenkommen, soll ein hehres Ziel erreicht werden: "Zero Waste“. Oder zumindest so getan werden. Das nennt man dann wohl: "Green Event.“

Green Event als Strategie

Am Anfang war Lillehammer. Die Olympischen Winterspiele im Februar 1994 in Norwegen warben als Erste ihrer Art mit der Farbe Grün: Umweltbewusst und behutsam sollten der Bau der Sportanlagen und die Durchführung des Mega-Events erfolgen. Die Winterspiele im französischen Albertville 1990 hatten als letzte olympische Umweltsünde der grauen Vorzeit die Umweltschützer auf den Plan gerufen. Mit Lillehammer

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