Lieber Piratin statt Prinzessin

Stadtleben | Kostümberatung: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 06/13 vom 06.02.2013

Wie sich die lieben Kleinen zu Fasching verkleiden wollen, ist der Mode unterworfen

Cowboy und Indianer sind nicht kleinzukriegen. Womöglich liegt es ja an der Platzpatronenbewaffnung oder dem Kunststoffbeilchen, mit denen man als Faschingswesternheld so herrlich herumballern oder anderen auf den Kopf hauen kann. Jedenfalls sitzen beim Kinderfasching immer noch erstaunlich viele Cowboys und Indianer am Tisch und stopfen Krapfen in sich hinein. Doch auch der Verkleidungswunsch junger Narren ist Moden unterworfen. Wer jetzt eines der großen Wiener Fachgeschäfte für Faschingszubehör besucht, merkt schnell: Nicht alles ist hier rosarot.

Es riecht nach Schweiß, ist stickig beim Faschingsprinz in der Taborstraße. Securitys versuchen, den Andrang kurz vor Saisonende in geregelte Bahnen zu lenken, und die Beraterinnen geben ihr Bestes. Faschingsgeschäfte sind die letzte Rettung für Eltern, die keine Zeit haben, Kostüme selbst zu basteln. Oder denen schlicht handwerkliches Geschick oder


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