Der Fall Fellner


Bericht: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 07/13 vom 13.02.2013

Hat die Immofinanz den Medienmachern Wolfgang und Helmuth Fellner verbotenerweise 3,2 Millionen Euro zugeschanzt? Die Justiz gräbt sich gemächlich durch einen Immobiliendeal, der für die Polizei nach einem korrupten Scheingeschäft zum Schaden der Anleger riecht

Die Causa Immofinanz. Das ist wohl der spektakulärste Finanzkriminalfall der an solchen Fällen nicht gerade armen jüngeren österreichischen Vergangenheit. Ein Schaden, der in die Hunderte Millionen geht, 10.000 Geschädigte, ein Management rund um den Immofinanz-Boss Karl Petrikovics, der Millionen veruntreut haben soll. Es geht um viele kleine mutmaßliche Malversationen, die sich zu einem Megaskandal addieren.

Vor vier Jahren, am 15. Jänner 2009, wurde im großen Sitzungssaal der Staatsanwaltschaft Wien eine Facette dieses Kriminalfalls beleuchtet.

Ein hochrangiger Immofinanz-Mitarbeiter namens Hubert Griessnig hatte sich bei der Anklagebehörde eingefunden, um in der "Strafsache Karl Petrikovics und andere“ auszupacken.

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