Nüchtern betrachtet 

Meine Erstbegegnung mit der bärtigen Titte

Feuilleton | aus FALTER 07/13 vom 13.02.2013

Es kann nicht bestritten werden, dass der letzte Londonaufenthalt auch einige unschlanke Aspekte aufwies. Es gibt Vergnüglicheres, als zwei Stunden auf die Bereitstellung des Flugzeugs warten zu müssen, und es gibt definitiv Erfreulicheres, als am Sonntag zwei Stunden im Chelsea and Westminster Hospital zu sitzen, um abzuklären, ob die Tochter nicht doch eine Blinddarmentzündung hat. Andererseits muss man das vielgescholtene National Health Service auch mal in Schutz nehmen, denn wenn alle Menschen so freundlich und unbürokratisch (sprich: bürokratisch im besten Sinne) behandelt werden, wie uns dies widerfuhr, läuft auf dieser Welt nicht alles falsch.

Die Appendicitis-Annahme hatte sich dann glücklicherweise als falsch erwiesen, sodass wir nicht allzu enttäuscht waren, dass die Zwei-Uhr-"Twelfth Night“-Vorstellung mit Stephen Fry schon ausverkauft war. Und weil es ja auch ein bisserl weinerlich wäre, sich über die eigenen Versäumnisse - Theaterkarten online reservieren, das


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