Aufblas-Bar


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 07/13 vom 13.02.2013

Ein Künstler verleiht Würstelständen Flügel - und hat jetzt eine Bar am Yppenplatz

Es sei einstweilen noch ein Work in Progress, sagt Wolfgang Semmelrock. Er ist jener Mann, der Wiens first Würstelstand (Bitzinger, Architektur Schuberth und Schuberth) zwischen Albertina und Oper jüngst mit zwei aufblasbaren Flügeln versehen hat. Das Projekt nennt sich "Götterbote“ und ist vorerst das aufsehenerregendste Werk des Klagenfurters. Um Aufblasbarkeit geht es in seinem Œuvre allerdings immer. "Aufblasen ist stets das Thema, weil heute alles so aufgeblasen ist“, meint er.

Ein eher unscheinbares, wenngleich fächerübergreifendes Werk wurde mit Anfang des Jahres installiert, und zwar die Bar Apero am Yppenplatz - ein schlauchartiger Raum in strahlendem Weiß, unterteilt in zwei Bereiche (was für Klaustrophobiker mitunter schon zum Problem werden könnte), dessen Decke ebenso mit "pneumatischen Elementen“ verkleidet ist wie die Bar. Wobei man sich unter pneumatischen Elementen in etwa

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