Amazons Helfer

Bericht: Joseph Gepp | Politik | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Die österreichische Firma Trenkwalder organisierte die ausgebeuteten Arbeiter für den Online-Riesen. Was ist das für ein Konzern?

Überfüllte Quartiere. Schikanöses Wachpersonal. Müde Arbeiter, die in der Früh hoffen müssen, am Abend noch ihre Jobs zu haben.

Wer vergangene Woche die Fernsehreportage der ARD sah, musste mitunter an die berüchtigten Textilfabriken der Dritten Welt denken. Dabei wurde sie mitten in Europa gedreht. In den Logistikzentren des Versandriesen Amazon in Deutschland werden Mitarbeiter schikaniert und ausgebeutet, berichtete die ARD. Es handelt sich um Leiharbeitskräfte, die hauptsächlich aus dem Krisenland Spanien stammen. Sie sind nicht direkt beim US-Konzern Amazon beschäftigt, sondern bei der Deutschland-Tochter eines österreichischen Konzerns: des Personaldienstleisters Trenkwalder.

Seit Tagen verweigert die Firma aus Schwadorf, gleich beim Flughafen Wien-Schwechat, jede Stellungnahme. Dabei wiegen die Vorwürfe schwer. Laut ARD soll den Arbeitern zwölf

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