Best Pictures: And the Oscar goes to … Filmmakers in exile

Feuilleton | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Eric Pleskow

Unter seiner Präsidentschaft holte United Artists drei Mal hintereinander den Oscar für den besten Film: Insgesamt erhielt der gebürtige Wiener 14 Oscars als Produzent. Den für "Rocky“ (1977), der ihm irgendwann einmal runtergefallen ist, mag er am liebsten: "Der steht auch so ein bissl schief da, so wie ich“

Sam Spiegel (l.)

1933 produzierte der sagenumwobene Alt-Österreicher seinen ersten Film, und zwar in Wien mit Peter Lorre. Beide machten ihr Glück (gezwungenermaßen) in Hollywood, und Spiegel gewann drei Oscars für den besten Film: mit "On the Waterfront“ (1955), "The Bridge on the River Kwai“ (1958) und "Lawrence of Arabia“ (1963)

Michael Curtiz

Nach vier Nominierungen, u.a. für "Captain Blood“ (1935) und den Gangsterfilm "Angels with Dirty Faces“ (1938), konnte der 1886 in Budapest geborene Regisseur 1943 endlich den Oscar entgegennehmen: "Casablanca“, der zudem Trophäen für Drehbuch und besten Film einheimste, war der richtige Film zur richtigen Zeit

Billy Wilder

Seine gewitzten Reportagen für Wiener Revolverblätter zeichnete er noch als Billie, seine wahre Berufung jedoch fand Billy Wilder als Drehbuchautor und Regisseur in Hollywood. Insgesamt fünf Oscars gehen auf sein Konto, absoluter Höhepunkt: "The Apartment“ (1961) - beste Regie, bestes Drehbuch und bester Film

Fred Zinnemann

Ganze acht Mal war der Regisseur aus Wien-Landstraße für den Oscar nominiert, vier Mal davon erfolgreich - so für "From Here to Eternity“ (1954) und "A Man for All Seasons“ (1967), der auch als bester Film gewann. 1938 drehte Zinnemann "That Mothers Might Live“, aber den Oscar für diesen Kurzfilm kassierte MGM


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