Buch der Stunde

Kletterpartie mit einem Kosmologen

Feuilleton | Andrè Behr | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Ben Moore klärt seinen Kopf gerne im Gebirge. Aufgewachsen im Nordosten Englands hat er hohe Berge erstmals in der Schweiz gesehen. Die schiere Größe der Alpen, so erzählt er in seinem Buch "Elefanten im All“, habe ihn in Ehrfurcht versetzt und ihm eine nachhaltige Obsession beschert. Heute leitet Moore das Zentrum für astrophysikalische Kosmologie an der Universität Zürich. Eines der jüngsten Resultate seiner Forschungsgruppe war die Meldung, dass in unserer Galaxie, die aus hundert Milliarden Sternen besteht, etwa zehn Milliarden erdähnliche Planeten existieren.

Leben, davon ist Ben Moore überzeugt, gibt es nicht nur bei uns. Die Frage sei nur, wie es aussieht. Um das herauszufinden, müsste man zu Expeditionen ins All aufbrechen. Mit einer Raumfähre, die mit zehnprozentiger Lichtgeschwindigkeit reist, wären erste Sterne in 50 Jahren zu erreichen. Würden die Staaten ihre Militärbudgets zusammenlegen, wäre ein solches Projekt sogar zu finanzieren.

Moore hängt solchen Zukunftsvisionen


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