Ohren auf  Sammelkritik: Aufnahmen aus dem Linzer Brucknerhaus

Mit Schubert nach Lateinamerika, holladrio!

Feuilleton | Miriam Damev | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Das Brucknerhaus Linz hat sich längst als Institution im österreichischen Kulturleben etabliert. Neben klassischen Konzerten, Jazzabenden, dem Brucknerfest und einem vielseitigen Kinder- und Jugendprogramm bringt man in der Brucknerhaus Edition obendrein gute Tonträger in Eigenregie heraus - es wäre ja auch zu schade, würde man sich die ausgezeichnete Akustik des Hauses nicht zunutze machen.

"Schubert - mehrstimmige Gesänge“ etwa bietet herrliche Duette, Terzette und Quartette, interpretiert von Ursula Langmayr, Michaela Selinger, Herbert Lippert und dem Pianisten Robert Holzer. Holzer, er ist auch Kurator der Reihe "Schubert - Vokal Total“, liefert eine ebenso unbeschwerte wie tiefgründige Auswahl der Gesänge Schuberts; vom heiteren "Tanz“ D 826 und dem komischen Terzett "Der Hochzeitsbraten“ D 930 reicht der Bogen bis zum Lied "Licht und Liebe“ D 352, einem der wenigen "echten“ Duette Schuberts, oder den selten aufgeführten "Singübungen“ D 619, wo sich Sopran und


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