7  Sachen, die Sie über METEORITEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Weltallsteinschlag so wie in "Armageddon“?

Oder wie im russischen Tscheljabinsk, wo vergangene Woche rund 1200 Menschen bei einem Meteoriteneinschlag verletzt wurden.

Ist der Brocken in der Stadt eingeschlagen?

Der Meteoroid ist, wie es meistens der Fall ist, beim Eintritt in die Erdatmosphäre in etwa 20 Kilometern Höhe in ungezählte Stücke zerborsten. Ein Glück. Die meisten Schäden am Boden sind angeblich durch die Druckwelle und gar nicht durch die Trümmerteile selbst verursacht worden.

Meteoroid? Was ist der Unterschied zwischen Meteoroiden und Meteorit?

Nicht nur ein O und ein D, sondern es gibt tatsächlich einen Unterschied.

Nämlich?

Als Meteoroiden bezeichnet man den Gesteinsbrocken, solange er sich noch im interplanetaren Raum befindet. Sobald er in die Erdatmosphäre eintritt und dabei eine Leuchterscheinung verursacht, nennt man ihn Meteor. Wenn er den Boden berührt, ist von einem Meteorit die Rede.

Gibt’s in Wien Meteoriten?

Tatsächlich beherbergt das Naturhistorische Museum mit 7000 Objekten (darunter mehr als 2400 verschiedenen Meteoriten) eine der größten Meteoritensammlungen der Welt. Eben wurde der Saal neu renoviert.

Und was gibt es dort zu sehen?

Gesteinsbrocken natürlich.

Was ist daran so besonders?

Dass diese Steine Millionen oder noch mehr Jahre alte Stücke von Planeten und anderer Himmelskörper unseres Sonnensystems sind - außerirdische Schönheiten. Empfehlung.


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