Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

In der Operngasse wird es endlich Frühling

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Bis 1930 befand sich hier das legendäre Freihaus, und nach ein paar Jahrzehnten der Tristesse beginnt die Operngasse gerade ganz schön aufzublühen, die Anzahl guter Adressen auf kurzer Strecke ist erstaunlich. Wir beginnen mit der vielleicht unspektakulärsten von ihnen, dem Blueorange, einem Coffeeshop, der seit einiger Zeit einen auf "Loha“ macht, Motto: "Besser essen, besser leben.“ Als Wege zu diesem Ziel bietet man Pappbecher, die in sechs Monaten verrotten, Bio-Fairtrade-Kaffee aus lokaler Röstung und Weide-Eier. Wunderbar, gerade in Sachen Kaffee wird’s hier aber halt ganz schön eng.

Wiens beste Orangen

Ums Eck in den Wurmfortsatz der Margaretenstraße, wo Nino Crupi sein ebenso wundervolles wie unverzichtbares Geschäft hat und die besten Orangen der Stadt verkauft - blutrote Tarocco aus der familieneigenen Plantage am Fuße des Ätnas. Diese Orangen sind süß, sauer und köstlich. Die Saison fing heuer spät an, geht dafür mit etwas Glück bis in den Mai. Außerdem zu


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