"Der Tangosaurus ist ein Fisch“

Steiermark | Interview: Hermann Götz, Maria Motter | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Die Brüder Christoph und Constantin Luser über Thomas Bernhard, Kunstpausen und den Zustand der Manie

Christoph und Constantin Luser haben sich für das Gespräch mit dem Falter im Café des Schauspielhauses eingefunden. Am Vorabend stand Christoph für eine Premiere auf der Bühne, für die Dramatisierung von Thomas Bernhards Künstlerroman "Der Untergeher“ (Kritik im Programmteil S. 42). Constantin, bildender Künstler, saß im Publikum und bestaunte seinen Bruder beim Bewältigen der Textmassen. Wer nicht ins Theater geht, könnte Christoph Luser etwa als "Pauli“ in Wolfgang Murnbergers Erfolgsfilm "Der Knochenmann“ kennen, eine Wolf-Haas-Verfilmung. Und jemandem, der selten Galerien aufsucht, könnte der Vibrosaurus von Constantin Luser, eine riesige Skulptur aus Blasinstrumenten, schon untergekommen sein.

Falter: Im Stück "Der Untergeher“ meint der Pianist Glenn Gould, dass er eigentlich der Steinway sein möchte, auf dem er spielt. Können Sie so etwas nachvollziehen?

Christoph


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