Frei schwebend

Steiermark | Recherche: Gerlinde Pölsler | aus FALTER 08/13 vom 20.02.2013

Fritz Kleiner plant eine bilinguale Schule - doch die Politik tut sich schwer mit Privatschulen

Graz braucht das einfach“, findet Fritz Kleiner - und meint damit eine bilinguale Volksschule. Schon die Taferlklassler würden dort abwechselnd Deutsch und Englisch sprechen, in keiner Klasse würden mehr als 15 Kinder sitzen, und abspielen soll sich das alles in einer echten Ganztagsschule. "Mit zwischendurch Herumtollen und Krawallmachen.“

Förderungen will Kleiner, den man als Gerichtsgutachter aus den Bawag-, Sturm- und GAK-Prozessen kennt, dafür keine - aber der Stadt Graz ein ehemaliges Schulgebäude abkaufen. Doch sah es zwischenzeitig aus, als könnten die Verträge sofort unterzeichnet werden, steht das Projekt nun erneut an der Kippe - nach mehr als zwei Jahren. Der Fall offenbart: Politiker tun sich im Umgang mit Privatschulen oft schwer. Sollen sie sie als bereichernde Vielfalt unterstützen? Oder aus Angst vor Elitenbildung doch lieber bremsen? 108.000 Kinder und Jugendliche


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