Die neue Wunderwaffe im österreichischen Wahlkampf heißt App

Medien | B. Narodoslawsky | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Die USA setzen in der Welt die Maßstäbe für moderne Wahlkämpfe, das Team von Präsident Barack Obama zeigte es im Vorjahr erneut vor. Obamas Leute wussten vor der Wahl sehr genau, wo sie wie wen wann mit welchen Argumenten ködern konnten, da sie sehr genau über potenzielle Wähler Bescheid wussten. Eine neue Wahlkampfwaffe half Obama, um an die Daten der Wähler zu kommen: die App "Obama for America". Das Programm lieferte den Handynutzern alle Informationen zur Wahl, gleichzeitig griff es auf die Daten der Nutzer zu und speiste sie in eine Riesendatenbank ein.

Apps sind für Parteien aus mehreren Gründen interessant: Sie wirken modern, sind flexibel einsetzbar, sprechen die Nutzer persönlich und spielerisch an und der Markt wächst. Die Zahl der Smartphoneverkäufe ist in den vergangenen Jahren explodiert, im Vorjahr errechnete die Statistik Austria, dass bereits rund 1,3 Millionen Österreicher mit ihrem Handy im Internet surfen; besonders häufig die Jungen.

Genau in diesem Teich


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