Horrorspaß mit "Hänsel & Gretel: Hexenjäger"

Lexikon | MP | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Never eat the fucking candy." Mit gutgemeinten Ratschlägen halten Bruder Hansel (Jeremy Renner) und Schwester Gretel (Gemma Arterton) meistens hinter dem Berg. Denn ihr Revier ist der Wald, in dem sie lieber ihre Waffen (Typ: Schnellschussgewehr und Armbrust) sprechen lassen. Und das ist gut so, denn das arme deutsche Lumpenvolk im mittelalterlichen Augsburg wird von Hexen terrorisiert, die ihm seine Kinder davontragen und dann böse Dinge mit ihnen machen wollen.

Dass die Story von "Hänsel &Gretel: Hexenjäger" (Regie: Tommy Wirkola), ein weiteres Kapitel der zurzeit grassierenden Märchenfortschreibungen, nicht weniger hanebüchen ist als die von den Brüdern Grimm aufgelesene Geschichte vom ausgesetzten Geschwisterpaar, ist dem Spaßfaktor nicht abträglich. Im Gegenteil: In einer ausgewogenen 3-D-Mischung aus Fantasy, Action und Horror verlieren Film und Hexenjäger (Typ: Kampfmaschine und Amazone) ihr Ziel nicht aus den Augen. Und weil es am Ende ein Wiedersehen im Knusperhäuschen gibt, ist dieser Film sogar zur Familienaufstellung geeignet.

Ab Fr in den Kinos (OF-3D im Artis und Village)


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