"Frank wollte schon immer der Beste sein"

Frank Stronachs Halbbruder Hans Adelmann erzählt in "Einfacher leben" vom Glück ohne Geld und Karriere


Interview: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Der Tag, an dem Hans Adelmann die wichtigste Entscheidung seines Lebens traf, ließ sich harmlos an. Man schrieb das Jahr 1958, er arbeitete in der Werkstatt seines Halbbruders Frank Stronach, dem er als dessen erster Mitarbeiter nach Kanada gefolgt war, an ein paar Bolzen. Als der erste fertig war, sagte Frank: "Den musst du noch einmal machen." Der zweite missfiel Frank ebenso, auch der dritte. Da wusste Adelmann: Er wollte nicht den Weg des Bruders mitgehen. "Frank", sagte er, "ich will nicht reich werden. Ich will glücklich sein.""Wie kannst du glücklich sein, wenn du faul bist?", erwiderte der. Adelmann verließ Frank.

Hans Adelmann, 73, erzählt in seinem eben erschienenen Buch "Einfacher leben" seine Biografie - als Antithese zum Leben Frank Stronachs, mit dem er in Weiz aufwuchs. Er zog mit seiner Frau in die Schweiz und arbeitete als technischer Betreuer einer Schule. Mehr als 2000-mal bestieg er seinen Lieblingsberg, die Hundwiler Höhe, wochenlang zog er sich in eine Hütte

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