Ein Hauch von Rockefeller Center

Wien soll ein Hochhaus beim Eislaufverein bekommen. Ist das gut? Die Debatte beginnt gerade erst

Stadtleben | Bericht: Barbara Tóth | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Wien im Jahr 2020: das Intercontinental-Hotel, ein strenger Vertreter des Funktionalismus der 1960er-Jahre, erstrahlt in puristischem Weiß und Messing. Es wurde renoviert, im wahrsten Sinne des Wortes, zurückgebaut auf seine ursprüngliche Form. Die American Bar ist Treffpunkt aller, die den Retrostil schätzen. Im Eislaufverein kann man jetzt ganzjährig sporteln; im Winter auf Kufen, im Sommer im Freiluftfitnesscenter, auf dem Beachvolleyballplatz oder auf der Trainingsstrecke, die in den Stadtpark und - für Ambitionierte -über den Wienfluss bis in den Prater reicht. Eine Spur von Venice Beach, mitten in der Stadt.

Das Konzerthaus thront daneben, endlich frei sichtbar. So, wie es sein Architekt Ludwig Baumann vor 120 Jahren geplant hatte. Zwei Fuß-und Radwege führen in den dritten Bezirk, einer rund um den Musikverein, ein anderer hinter dem Intercont, vorbei am monumentalen Tojner-Tower. Neben dem Museumsquartier hat Wien nun ein zweites "Sport- und Musikquartier" am Glacis, dem


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