Der längste Einkehrschwung

Après-Ski-WM: Schladming ist Geschichte und das politische Aufräumen beginnt

Stadtleben | Analyse: Johann Skocek | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Die Tribünen sind wieder abgebaut, die Wundertiere des Skizirkus sind weitergezogen, Schladming lebt wieder sein normales Leben als mittelprächtiges Skigebiet. Die Nachwirkungen der Ski-WM in der Steiermark jedoch werden Politiker und Steuerzahler noch längere Zeit beschäftigen.

In einer Anfrage an Landeshauptmann Franz Voves (SP, Sportreferent) und Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer (VP, Tourismusreferent) wollen die steirischen Grünen im Landtag nun endlich Licht ins Dunkel hinter den Weltmeisterschaftskulissen bringen.

Das Bundesland ließ sich die WM insgesamt 141 Millionen Euro kosten, viele Details sind unbekannt, manche erscheinen merkwürdig. "Mit welcher Begründung wurden dem ÖSV pro WM-Rennen 250.000 Euro bzw. in Summe drei Millionen Euro bezahlt?", lautet eine der Fragen. Kurios, denn die WM bot bloß elf Rennen. Warum wurden 250.000 Euro für ein fiktives Rennen überwiesen?

Ob die im Zuge der WM-Vorbereitung auf angeblich 13,68 Prozent gestiegene Verschuldung


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