7 Sachen, die Sie über BAUERNREGELN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 09/13 vom 27.02.2013

Regeln, wann man die Kühe melken und die Schweine füttern muss?

Nein! Gemeint sind Bauernregeln, die vom Wetter sprechen. Etwa am 1. März, zu Sankt Albin: "Sankt Albin im Regen, kein Erntesegen."

Warum sind Bauernregeln ausgerechnet im März wichtig?

Weil im März das kommende Frühjahr, der kommende Sommer festgelegt werden. So heißt es beispielsweise am 3. März: "Wenn's donnert um die Kunigund, treibt's der Winter noch lang bunt."

Das klingt aber nicht gut! Gibt's denn gar keine frohen Botschaften?

Wohl, etwa zu Sankt Fridolin, am 6. März: "Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin."

Wie kommt es, dass sich die Wettervorhersagen so sehr widersprechen? Die können doch nicht stimmen!

Die Bauernregeln gehen vom Wetter an bestimmten Lostagen aus. Generell beschreiben sie regionale Wetterphänomene, weshalb von ein und demselben Tag oftmals unterschiedliche Vorhersagen existieren.

Wie entstanden sie überhaupt?

Bauernregeln sind Beobachtungen, bei denen aus bestimmten regionalen Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse gezogen und mittelfristige Wettervorhersagen abgeleitet wurden; sie wurden über Generationen weitergegeben.

Sind die Regeln nicht völliger Quatsch?

Lange Zeit hieß es, sie seien nur selten richtig.

Und, stimmt das denn nicht?

Die statistische Überprüfung zeigte, dass Bauernregeln sogar relativ häufig stimmen. Vorausgesetzt, man beachtet die Regionalität.


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