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Millionenlöcher? It’s a family affair! "Arbitrage“

Lexikon | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Sein Gesicht ist auf dem Cover von Forbes, der Kronleuchter in seinem Treppenhaus fließt bis zum Boden: Robert Miller (Richard Gere) hat es sich an der Spitze der New Yorker Gesellschaft fein eingerichtet. Zum Sechziger will der Hedgefonds-Manager sich zurückziehen und seinen Lieben widmen, sagt er. Die Tochter ahnt, dass es mit dem anstehenden Verkauf des Unternehmens noch anderes auf sich hat. Nicholas Jarecki, selbst Sohn eines Traders, macht in "Arbitrage“ Finanzkapitalismus zur Familienangelegenheit. Nach einem Unfall in kompromittierlicher Lage muss Miller private wie berufliche Verfehlungen vertuschen. Beim gegenseitigen Aufrechnen dieser Register leistet sich die zahme Thrillerhandlung wenige Überraschungen und grobe Kontraste, einschließlich eines sagenhaft breiten Brooklyn-Akzents von Tim Roth als Ermittler. JS

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