Kommentar FPÖ nach der Wahl

Warum Heinz-Christian Strache die Niederlagen auch nützen könnten


Nina Horaczek
Falter & Meinung | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Da hat sich die FPÖ selbst übertroffen. Minus 28,04 Prozentpunkte für den freiheitlichen Ableger FPK in Kärnten, so viel Destruktivismus schlägt sogar den blauen Selbstzerstörungsversuch von Knittelfeld 2002. Und dazu auch noch minus 2,3 Prozent für die FPÖ in Niederösterreich.

Jetzt bejubeln die ersten den Niedergang der FPÖ. Es brauche bloß jemanden mit Geld und Geltungsdrang wie Frank Stronach, um Parteichef Heinz-Christian Strache zum Loser zu degradieren.

Aber ist er das auch wirklich? In Kärnten hat Straches FPÖ jetzt 16,85 Prozent. Das ist zwar ein ordentlicher Verlust für die FPK. Die FPÖ konnte seit der Abspaltung des BZÖ 2005 in Kärnten nie Fuß fassen. Jetzt ist die FPÖ auch im Süden ungefähr da, wo sie bundesweit steht. Langfristig gesehen stärkt das Kärnten-Ergebnis FPÖ-Parteichef Strache. Die 44,9 Prozent für die FPK bei der Wahl 2009 waren ohnehin ein historischer Ausreißer und die letzte Ehrerweisung der Kärntner für Jörg Haider.

Gleichzeitig ist

  383 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige