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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

IT-Kolumne

Sehr clever! Der ORF will jetzt auch digital mitspielen und zeigen, wie flott man über den Datenhighway rast. So traten am Wahlabend nicht nur die üblichen Politologen (schnarch!) im Studio auf, sondern auch eine Journalistin, die den Zuschauern das Netz erklärte. Sie führte vor, wie sich die Parteien im Web präsentierten, welche neuen politischen Apps es so gab und was die Twitter-User zum Wahlergebnis sagten.

Gut gemeint, aber ungefähr so peppig wie der Frontalunterricht in der Schule (doppelt schnarch!). Es reicht nicht, irgendwelche Tweets vorzulesen. Wer den Zusehern ein Gespür fürs Netz vermitteln will, muss dynamisch und interaktiv wirken. Zum Beispiel könnte man einen unterhaltsamen Beitrag darüber machen, wie sich die Netzgemeinde über Frank Stronach lustig macht. Oder man könnte versuchen, eine echte Community auf Facebook und Twitter aufzubauen. Aber Vorsicht! Im Internet reden die Zuschauer tatsächlich zurück.


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