Die digitalen Musketiere

Medien | Porträts: Ruth Eisenreich | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Drei junge österreichische Journalisten experimentieren in Deutschland mit neuen Formen des Journalismus

Ihr neues Büro ist noch nicht einmal ganz fertig, da zieht Anita Zielina schon wieder aus. Im Oktober hatte sie ihren Job als Vize-Chefredakteurin von Standard und derstandard.at angetreten, nun wurde bekannt, dass Zielina Wien Ende März verlassen wird, um in der Hamburger Redaktion des Magazins Stern den Posten des "Managing Editor Online“ anzutreten. Zielina soll stern.de neu konzipieren; wenn der Umbau abgeschlossen ist, wird sie stern.de leiten. Da stellt sich die Frage: Wie schafft es eine 32 Jahre junge Wienerin in die Führungsebene eines großen deutschen Magazins?

Der wichtigste Teil der Antwort lautet: Amerika. Zielina bekam 2011 als erste Österreicherin die renommierte Knight Journalism Fellowship an der Stanford University im kalifornischen Silicon Valley; ein Jahr lang forschte sie dort zu Medieninnovation und zur Frage, wie Medien am besten mit ihren Usern interagieren


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