Porno, Pop und Ponyhof

Medien | Bericht: Sibylle Hamann | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Das Missy Magazine ist radikal, lustig, ehrlich, sexy - und feministisch. Eine Empfehlung zum Frauentag

Es soll ja immer noch Frauen geben, die meinen, Feminismus sei prinzipiell schon okay und wichtig, aber halt ein bisserl öd. Das sind Frauen, die Missy nicht kennen. O doch, von solchen Frauen muss es irgendwo noch einige geben. Sonst hätte Missy nämlich nicht bloß 20.000 Käuferinnen, sondern ein paar Millionen. An all diese Millionen hier also nochmal der ausdrückliche Hinweis: Missy muss frau lesen. Man auch. Weil Missy beweist, was man die ganze Zeit ohnehin schon ahnte: dass ein Leben mit Feminismus spannender ist als ein Leben ohne Feminismus.

Das Missy Magazine gibt es seit 2008. Ein buntes, dickes Heft im Tabloidformat, gutes Papier, ein Viertelkilo schwer, erscheint viermal im Jahr. Gegründet wurde es von Sonja Eismann, Chris Köver und Stefanie Lohaus, Erstere lebt zeitweise in Wien, vielleicht liegt es daran, dass das Ergebnis sich nicht hundertprozentig deutsch anfühlt.


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