Die Stunde des Straußeneis


Reportage: Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Operettenstars und der Bundespräsident: Die Eröffnung der Kunstkammer Wien war wie die Ausstellung selbst - a bisserl fad

Steaks neben Orchideenblüten und Swarovski-Kristallen: Am Donnerstag vergangener Woche fand im Kunsthistorischen Museum (KHM) die offizielle Eröffnung der Kunstkammer Wien statt, die mit dem Bundespräsidenten. Auf den festlich geschmückten Tischen wurde ein Menü kredenzt, davor mussten die Besucher eine lange Durststrecke der Dankesreden absolvieren.

Bumm, bumm, bumm. Trommelschläge begleiteten die Bilder einer kurzen Filmdokumentation über die Neuaufstellung der goldenen Salzfässer, Straußeneipokale und Narwalhornbecher aus den frühesten Sammlungen der Habsburger. In der Kuppelhalle des KHM versammelten sich rund 500 Gäste, um der Zeremonie beizuwohnen, nach dem Film begannen die Reden. "Was für ein Trommelwirbel“, sagte Sabine Haag, die Generaldirektorin des KHM. Sie meinte damit das die Wiederöffnung begleitende mediale Getöse.

Ohne das riesige Werbebudget

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