Warum soll sich das jemand anschauen?

Feuilleton | Porträt: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Zehn Jahre lang hat Bettina Kogler das Nachwuchsfestival imagetanz kuratiert. Demnächst übersiedelt sie ins Wuk

Die meisten Menschen lernen ihren Partner bei der Arbeit kennen. Bettina Kogler lernte durch ihren Partner ihre Arbeit kennen. Bevor sie den japanischen Choreografen Michikazu Matsune heiratete, hatte sie mit Tanz und Performance nichts zu tun. Heute, 14 Jahre später, ist die Kuratorin eine der wichtigsten Figuren der Wiener Szene.

Seit 2004 leitet Kogler das Festival imagetanz im Brut - wobei Brut damals noch dietheater hieß. Als Thomas Frank und Haiko Pfost 2007 dietheater übernahmen und daraus das Koproduktionshaus Brut machten, waren Bettina Kogler und imagetanz so ziemlich das Einzige, was sie übernahmen.

"Frank und Pfost haben gemerkt, wie lebendig diese Szene ist“, erinnert sich Kogler. "Man hat gesehen, das ist ausbaufähig.“ Einige der heute wichtigsten Künstlerinnen und Künstler von Brut - etwa Doris Uhlich, Cezary Tomaszewski oder Andrea Maurer & Thomas Brandstätter


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