Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Kurz besprochen: lässiger Techno, verträumter Indiepop und der Stevie Wonder aus Ghana

Pop 

Christopher Owens: Lysandre Als Teil des Duos Girls sorgte Christopher Owens zuletzt mit dem maßlosen Rockopus "Father, Son, Holy Ghost“ für Aufsehen; Guns N’ Roses und Pink Floyd trafen da auf religiöses Brimborium. Seine Soloarbeit klingt ganz anders und ist doch von einem ähnlichen Geist beseelt: Er versucht sich an Softrock der späten 1970er, kann und will dabei aber nicht ironisch sein und mit Sounds jonglieren, wie es heute üblich ist. "Lysandre“ hat tolle Melodien, zartbittere Stimmungen und die richtige Dosis Flöte und Saxofon. Echtes Sentiment kann nie uncool sein. (Pias) sf

Voigt & Voigt: Die zauberhafte Welt der anderen Kompakt-Impresario Wolfgang Voigt und seine Kollegen vom Kölner Techno-Imperium feiern 20. Geburtstag. Nachdem er sich länger auf das Geschäftliche konzentriert hat, veröffentlichte der Chef zuletzt wieder vermehrt Musik zwischen altbekannten Bassdrum-Studien


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