7 Sachen, die Sie über SCHANIGÄRTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Schanigärten? Jetzt?! Das ist doch bitte jetzt nicht wahr!

Und wie das wahr ist! Rechtzeitig mit den ersten Sonnenstrahlen hat in Wien auch die Schanigartensaison begonnen. Hurra!

Okay, die ersten Sonnenanbeter sitzen also schon heizschwammerlerwärmt im Freien, wenn sie meinen. Aber was ist nun neu?

Bezüglich der Lärmentwicklung wird es ab heuer strenger zugehen.

Aha. Nämlich wie?

Und zwar geht’s um Schanigärten mit bis zu 75 Sitzplätzen.

Die müssen abends künftig früher zusperren, oder wie?

Nein, das zum Glück nicht. Aber künftig müssen auch diese kleineren Schanigärten ihre Lärmentwicklung prüfen lassen.

Bislang mussten das nur größere tun?

Richtig. Bisher genügte es, wenn sie zusätzlich zur Schließzeit um 23 Uhr diese grünen "Pssst“-Schilder anbrachten, auf denen die Gäste gebeten wurden, sich leise zu unterhalten.

Und nach der neuen Regelung?

Nach der neuen Regelung müssen Betreiber kleinerer Schanigärten eben diese Lärmuntersuchung durchführen lassen; was vor allem ein zusätzlicher Kostenfaktor ist.

Gibt es weitere Neuerungen?

Hinzu kommt auch die Regelung für die Gebrauchsabgabe. Das ist jene Gebühr, die die Gastronomen an die Gemeinde zahlen müssen - also quasi die Miete für den öffentlichen Raum. Die Gebrauchsabgabe wird ab sofort nach Zonen unterteilt, wobei teurere Gegenden auch mehr kosten werden. Geblieben ist die Sperre zwischen Dezember und Februar.


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