Äh. Öhm. Ü?

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 10/13 vom 06.03.2013

Es vorarlbergert wieder. Drei V-Leute kochen in der Augartenlaube

Ohne da jetzt stereotyp werden zu wollen, so kann man Mitbürgern, die aus Vorarlberg nach Wien kamen, dennoch einige Gemeinsamkeiten attestieren: Sie sind gerne unter sich und in diesem Fall pflegen sie dann gerne heimatliche Kulturen, etwa den Verzehr von Vorarlberger Bier, von sättigenden Mehl-Ei-Käse-Mischungen und die Verwendung einer geheimen Sprache (ein Verhalten übrigens, das auch bei Salzburgern, Kärntnern, Tirolern und Oberösterreichern festzustellen ist, dort allerdings unter Einbeziehung jeweils heimatlicher Biere ...).

Orte, die für solche Zwecke eine entsprechende Bühne gewesen wären, gab es in den vergangenen Jahren allerdings kaum. Man erinnert sich vielleicht noch an das Kain & Abel, wo es Riebel und Gru’pira gab. Das ist aber schon sehr lange her; dazwischen erlitten die Vorarlberger in Wien eine kulinarische Diaspora.

Das haben Lis Malin aus dem Rheintal und Martin und Johannes Flatz aus dem Bregenzerwald


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