"Ich will eigentlich das Unmögliche“

Literatur | Interview: Sebastian Fastuber | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Peter Rosei über seinen neuen Roman "Madame Stern“, Aufsteigerbiografien, Geld und die politische Sphäre

Seine letzten Bücher sind so dünn, dass man sie fast übersehen könnte. Doch das wäre ein großer Fehler - und man sollte sich durch die sehr überschaubaren Umfänge auch nicht täuschen lassen: Peter Rosei hat einen Auftrag. Unermüdlich arbeitet er seit Jahren an einem österreichischen Sittengemälde, das von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart reicht. Nach dem Präludium "Wien Metropolis“ (2005) und den Büchern "Das große Töten“ (2009) und "Geld!“ (2011) ist kürzlich mit "Madame Stern“ der jüngste Teil dieses großen Erzählprojekts erschienen.

Falter: Ihre letzten drei Bücher ähneln sich: Sie schildern die Leben von Aufsteigern, die es im Österreich der letzten Jahrzehnte nach oben schaffen. Eine Trilogie?

Peter Rosei: Ich würde es eher mit Balzac vergleichen: Es ist eine Sammlung von Untersuchungen zu dieser Gesellschaft. Der Ausgangspunkt war schon "Wien


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