Auf dem Schlachtfeld der Pubertät

Tiz Schaffer | Literatur | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

In "Prinzessinnen“ von Marie Darrieussecq will ein blutjunges Mädchen seine Unschuld verlieren

Die Pubertät, das Kriegsgebiet junger Menschen - die diffusen Begehrlichkeiten und Unsicherheiten dürften jedem bekannt sein. Die französische Autorin Marie Darrieussecq hat darüber ein Buch geschrieben. "Prinzessinnen“ ist ein Roman aus der Sicht eines jungen Mädchens, das beginnt, sich, seinen Körper und die Sexualität zu entdecken. Sie will endlich ihre Jungfräulichkeit loswerden und sich in einen selbstbestimmten Menschen verwandeln.

Das junge Ding heißt Solange und wächst in den 1980ern in Clèves auf, einem Nest im Südwesten Frankreichs. Die Eltern sind beide berufstätig, die Mutter tablettensüchtig, der Vater selten da. Monsieur Bihotz, ein sonderbarer, aber gutmütiger Bursche, übernimmt viele der elterlichen Pflichten. Später wird ihm Solange, ganz Lolita, zu nahe kommen.

Die Freundinnen von Solange haben ihre ersten Erfahrungen schon hinter sich, sie möchte nachziehen.

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