Begeisterung, Bluff und Behauptungen

Sachbuch | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Pop: Ein dicker Band versammelt Texte aus der langlebigen deutschen Popkulturzeitschrift Spex

Musik zur Zeit“ lautete eine Zeitlang der Untertitel der Spex. Anfang 1980 wurde sie von jungen Kölner Intellektuellen wie Clara Drechsler (nunmehr Übersetzerin von Autoren wie Nick Hornby) und Gerald Hündgen gegründet, die nach dem Ende von Punk, der wichtigsten Jugendbewegung der späten 1970er, das neue heiße Ding in der Popkultur herbeisehnten.

Mit Post-Punk- und New-Wave-Sounds, die in den ersten Jahren eine wichtige Rolle spielten, sollten sie dieses auch prompt bekommen. 1983 kam dann Diedrich Diederichsen (heute auf allen Podien gefragter Pop-Professor) als Chefredakteur, und die goldene Ära begann.

Erstaunlich, dass vieles aus den frühen Tagen der Zeitschrift immer noch mit Gewinn zu lesen ist, wie sich anhand des Jubelbandes "Spex - Das Buch. 33 1/3 Jahre“ mit einer Art "Best of“ aus den Archiven der Zeitschrift nachvollziehen lässt. Das Besondere an Spex war, dass sie im deutschsprachigen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige