Gehirntrauma, Bewusstsein und die Sprache

Peter Oswald | Sachbuch | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Neurologie: V. S. Ramachandran liefert eine exzellente Einführung in die Neurowissenschaften

In "Die Frau, die Töne sehen konnte“ setzt sich Vilayanur S. Ramachandran mit großer Kohärenz mit den Zusammenhängen von geistigen Prozessen und dem Gehirn auseinander. Wie sein berühmter Kollege Oliver Sacks (siehe Rezension auf S. 44) begibt es sich auf die Suche nach rätselhaften Phänomenen unseres Bewusstseins.

Der indische Neuropsychologe, Direktor des Center for Brain and Cognition in San Diego und Professor für Psychologie und Neurowissenschaften ist ein exzellenter Präsentator und kann sein Publikum mit seinem ungewöhnlichen Enthusiasmus anstecken.

Dabei geht es um philosophische Fragen, wie wir die Welt wahrnehmen und wie die Geist-Körper-Verbindung interpretierbar ist. Ramachandran argumentiert schlüssig gegen die reaktionären Vertreter des Intelligent Design.

Sein Forschungsansatz geht von neurologischen Schäden aus, die etwa nach einem Unfall auftreten können. Deshalb ist

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