Sich Wissen aneignen und weitergeben

Sachbuch | Nikolaus Stenitzer | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Kulturgeschichte: Der Insel Verlag legt drei Biografien von Stefan Zweig neu auf. Eine Relektüre

In "Die Welt von gestern“, seiner posthum erschienenen Autobiografie, beschreibt Stefan Zweig eine frühe Zäsur in seiner Laufbahn als Schriftsteller: Nach ersten Erfolgen - der erste Gedichtband "Silberne Saiten“ war bereits erschienen, Zweig schrieb regelmäßig für das Feuilleton der Neuen Freien Presse, dessen Redakteur Theodor Herzl ihn freundschaftlich förderte - beschloss der 21-Jährige vorläufig nichts mehr zu veröffentlichen.

Um Literatur schreiben zu können, wie er sie sich vorstellte, wollte er zuerst "viel lernen, viel sehen und dann erst eigentlich beginnen“.

Das Leben und die Geschichte

Tatsächlich verbrachte Zweig sein ganzes Leben damit, viel zu lernen und viel zu sehen. Vor allem den vielen biografischen Werken, die er verfasste, gingen ausführliche Recherchen, oft auch Reisen voraus. Er eigne sich Wissen am liebsten an, indem er es weitergebe, schreibt Zweig im


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