Nachrichten aus dem Inneren

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Die Redaktion erklärt sich selbst

Eigentlich dürfte es einen Betrieb wie den Falter gar nicht mehr geben. Hier wird praktisch noch mit Manndeckung gespielt, oder, anders gesagt: Es geht zu wie in der "Jack Daniels“-Werbung aus den 1980er-Jahren. Der Typ, der gut im behutsamen Fassrausrollen ist, rollt behutsam das Fass raus, weil er’s immer schon gemacht hat. Barbara Blaha, intern auch "Baronesse Blaha“ genannt, ist zum Beispiel super darin, Wochen vor Erscheinen der Buchbeilage eine Stimmung zu erzeugen, die jener auf der Titanic unmittelbar nach dem Ausgehen der Lichter gleicht. Ein bisschen mag das damit zusammenhängen, dass sie über Jahre den Autor dieser Zeilen als unmittelbares Visavis hatte. Blaha ist nämlich für die layouterische Endfertigung des Belletristikteils der Buchbeilage zuständig, so wie der Reini Hackl seit circa dem Zweiten Punischen Krieg der Sachbuchmann ist und die Rezensionen eintütet*, die ihm Kirstin Breitenfellner rüberschiebt bzw. die ihm seinerzeit Klaus Taschwer rübergeschoben hat.

Weil die Beilagenbelletristik zuletzt allerdings von Sebastian Fasthuber besorgt wurde, konnte Baronesse Blaha ein paar blutdrucksenkende Mittel absetzen und hat jetzt mehr Zeit, sich auf Homepages wie www.starobserver.org umzusehen. Ihr meteorologisches Interesse hat Blaha übrigens schon vor Jahren zur Entdeckung der Blaha’schen Konstante inspiriert: Diese besagt, dass man, wenn die Frühjahrsbuchbeilage gemacht ist, erstmals im Gastgarten im Freien sitzen kann. Stimmt immer!

* Beschwerden wg. unösterreichischer Ausdrucksweise bitte per Elektropost an sprichsinasackl@salzamt.at


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