Glosse Sozialpolitik

Gebt uns sieben Wochen Urlaub, dann brauchen wir keine Frühpension

Falter & Meinung | Barbara Tóth | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Eine Woche Urlaub mehr wollen die Gewerkschaften für uns ausgebrannte Werktätige und klagen über die Folgen der schmählich kurzen Rekreationsphasen: Depression, Burn-out, Arbeitsunfähigkeit. Das ist halt alles sehr naigativ, wie Frank Stronach sagen würde. Warum nicht ein klassisches Tauschgeschäft vorschlagen?

Eine Woche mehr Urlaub pro Jahr macht im Arbeitsleben etwa 40 Urlaubswochen. Liebe Arbeitgeber, schenkt ihn uns, und wir revanchieren uns, in dem wir genau 40 Wochen länger arbeiten. Wenn ihr uns lasst und nicht vorher in Frühpension oder Altersteilzeit schickt, wie so oft, gell? Damit heben wir das Pensionsantrittsalter von derzeit 58,4 Jahren locker auf die gesetzlich vorgesehenen 60 Jahre. Und so gerechnet wären sogar sieben Wochen Urlaub drin. Ist das nicht ein Angebot? F


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