Kommentar Freiheitliche

Die FPÖ und Kärnten: So schnell wird Strache die Blutsbrüder nicht los

Falter & Meinung | Nina Horaczek | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Es seien bloß Altlasten, die es nun zu beseitigen gebe, ist nach der blauen Wahlniederlage in Kärnten aus der FPÖ zu hören. Das Gefahrengut lagere in Kärnten, wo vor langer Zeit böse Dinge geschehen seien, die mit Parteichef Heinz-Christian Strache und der FPÖ nichts zu tun haben. Die Kärntner FPK ist plötzlich nicht mehr die liebe Schwester der FPÖ aus dem Süden, sondern ein "Kooperationspartner“ mit "eigenständiger Entscheidungsgewalt“.

Geschwisterweglegung könnte man nennen, was die Bundes-FPÖ verzweifelt mit ihren Kärntner Exfreunden anstellt. Kein Wunder, schließlich patzen die Kärntner das Image der Blauen im ganzen Land an. Die FPÖ war aber nicht, wie sie jetzt behauptet, die unbeteiligte Dritte, die mit all dem nichts zu tun hat. Strache wusste genau, worauf er sich einlässt.

Als er im Dezember 2009 die Fusion der Kärntner Blauen um Landeshauptmann Dörfler und die Brüder Scheuch mit der FPÖ verkündete, waren die Kärntner Skandale wie etwa das Sechs-Millionen-Euro-Honorar


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